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Anschrift

Zahnarztpraxis St. Arnold
Dr. René Kurowski
Dr. Doris Steven
48485 Neuenkirchen
Fon 059 73 / 900 709

info@zahnarztpraxis-st-arnold.de

Prophylaxe

Mund- & Allgemeingesundheit

Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Erkrankungen der Mundhöhle auch Erkrankungen an anderen Organen hervorrufen bzw. bereits bestehende Erkrankungen verstärken können. Der Grund dafür ist, dass aus Entzündungsherden im Mund Bakterien und deren Entzündungsbotenstoffe freigesetzt und in die Blutbahn ausgeschleust werden. Auf diese Weise können die Krankheitserreger in andere Organsysteme des Körpers gelangen, sich dort ansiedeln und schwere Allgemeinerkrankungen begünstigen.

Dieser Sachverhalt kann insbesondere bei Patienten mit reduzierter Immunabwehr oder mit endoprothetischen Versorgungen (künstliches Hüftgelenk, künstliche Herzklappe) zu Komplikationen führen.

Neuere wissenschaftliche Studien konnten nachweisen, dass ein Zusammenhang zwischen Parodontitis (Zahnbetterkrankung) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (u. a. Herzinfarkt) besteht. Ebenso haben wissenschaftliche Studien Indizien dafür gefunden, dass eine schwere Parodontitis das Risiko für einen Schlaganfall um das zwei- bis dreifache erhöhen kann. Ähnlich wie beim Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen hier Bakterien bzw. deren Entzündungsbotenstoffe eine Rolle. Diese werden aus den entzündeten Zahnfleischtaschen ausgeschwemmt und lösen Gefäßveränderungen bzw. -verschlüsse aus, die dann möglicherweise zum Schlaganfall führen.

Außerdem wurde festgestellt, dass Bakterien aus dem Zahnbelag oder aus den Zahnfleischtaschen akute und chronische Atemwegserkrankungen, allen voran eine Lungenentzündung (Pneumonie), auslösen können. Dies betrifft vor allem Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem. Wissenschaftler fanden bei Patienten mit schlechter Mundhygiene ein 4,5-fach erhöhtes relatives Risiko für Pneumonien.

Auch zwischen der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus und einer krankhaft veränderten Mundflora existiert eine seit längerem wissenschaftlich bewiesene Beziehung. So kann z. B. eine Parodontitis die Einstellung des Blutzuckers bei Diabetikern deutlich erschweren und damit den Verlauf der „Zuckerkrankheit“ verschlechtern. Untersuchungen zeigten, dass die Sterblichkeit bei Diabetikern mit einer mit einer schweren Parodontitis um das 2,3 fache erhöht ist gegenüber Menschen mit gesunden Mundverhältnissen. Deshalb ist es für Diabetiker wichtig, bestehende Parodontalerkrankungen konsequent behandeln zu lassen.

Diskutiert wird darüber hinaus ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und Frühgeburten, Parodontitis und Osteoporose oder auch Parodontitis und Rheuma. Sogar am möglichen Zusammenhang zwischen der Entzündung des Zahnhalteapparates und der Entstehung von Krebs wird geforscht. Daraus wird ersichtlich, wie wichtig eine gründliche Zahn- und Mundhygiene und insbesondere die gewissenhafte Beseitigung der Zahnbeläge ist. Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist daher ein unverzichtbarer Baustein der zahnmedizinischen Vorsorge.

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