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Zahnarztpraxis St. Arnold
Dr. René Kurowski
Dr. Doris Steven
48485 Neuenkirchen
Fon 059 73 / 900 709

info@zahnarztpraxis-st-arnold.de

Leistungen

Bleaching

Zähne schonend aufhellen

Die positive Wirkung Ihres Lächelns hängt in hohen Maße von der Farbe Ihrer Zähne ab. Strahlende, helle Zähne lassen Ihr Gesicht jünger und vitaler erscheinen als verfärbte oder gelbliche Zähne. Abfinden muss sich mit solchen Verfärbungen heute niemand mehr. Dank ausgereifter Methoden und Wirkstoffe können wir einzelne Zähne oder ganze Zahnreihen schonend aufhellen. In der Zahnmedizin steht dafür der Begriff Bleaching (von englisch to bleach "bleichen").

Das Prinzip des Bleachings beruht darauf, dass dunkle Farbpigmente in der Zahnsubstanz durch Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid zersetzt werden. Dies funktioniert ähnlich wie das Haarbleichen bzw. Blondieren beim Friseur. Je nach Verfahren können die Zähne dadurch deutlich aufgehellt werden. Welches Verfahren der Zahnarzt anwendet, hängt von der Ursache und dem Ausmaß der Verfärbung ab.

Prinzipiell gibt es das externe Bleaching (hier wird ein Bleichmittel von außen auf die Zahnoberfläche aufgetragen) und das interne Bleaching (hier wird ein Bleichmittel in den Zahn gegeben). Beim externen Bleaching unterscheidet man zwischen den beiden Methoden „Office-Bleaching“ und „Home-Bleaching“.

Office-Bleaching – Zahnaufhellung in der Praxis

Das sog. Office-Bleaching wird, wie der Name bereits vermuten lässt, vollständig in der Zahnarztpraxis durchgeführt. Vor dem eigentlichen Bleaching werden zunächst Beläge und Verfärbungen auf der Zahnoberfläche durch eine professionelle Zahnreinigung (PZR) entfernt. Anschließend deckt der Zahnarzt das Zahnfleisch mit einem speziellen Gel ab, trägt das Bleichmittel äußerlich auf die Zähne auf und lässt es für eine bestimmte Zeit einwirken. Bei einigen Verfahren wird zusätzlich UV- oder Laserlicht eingesetzt, um die Wirkung des Bleichmittels zu intensivieren.

Beim Bleaching in der Praxis kann die Konzentration des Bleichmittels spezifisch dosiert und somit eine hohe Effektivität erreicht werden. Je nach Ausgangssituation und gewünschtem Ergebnis sind evtl. mehrere Behandlungssitzungen erforderlich.

Home-Bleaching – Zahnaufhellung zu Hause

Für das Home-Bleaching, ebenfalls eine äußerlich angewandte Behandlung, fertigt der Zahnarzt in der Praxis zunächst eine passgenaue Zahnschiene aus Kunststoff an. Den eigentlichen Bleichvorgang führt der Patient nach genauer Einweisung durch den Arzt dann selbst durch: Die Zahnschiene wird mit dem Bleichmittel befüllt und je nach Präparat für eine oder mehrere Stunden getragen. Die Anwendungsdauer beträgt je nach Konzentration des Bleichmittels (bzw. angestrebtem Helligkeits-grad) ca. 2 bis 6 Wochen.

Internes Bleaching – Aufhellung für wurzelgefüllte Zähne

Wurzelkanalbehandelte Zähne verfärben sich mit der Zeit manchmal dunkel. Gerade im vorderen Bereich des Gebisses kann dies das Erscheinungsbild stören. Das interne Bleaching ist eine Aufhellungstherapie, die bei Verfärbungen solcher wurzelgefüllter Zähne zum Einsatz kommt. Dabei gibt der Zahnarzt das Bleichmittel in den eröffneten Zahn hinein. Bis die gewünschte Aufhellung erreicht ist, vergehen einige Tage. Solange wird der Zahn provisorisch verschlossen. Oft ist eine Wiederholung erforderlich, um die gewünschte Aufhellung zu erzielen. Abschließend wird der Zahn mit einer neuen Füllung versorgt.

Häufig gestellte Fragen

Schadet ein Bleaching den Zähnen?
Für die gesunde Mundhöhle stellt das Bleaching kein Risiko dar, vorausgesetzt die Behandlung wird fachgerecht durchgeführt. Dies belegen inzwischen verschiedene Studien.

Die Zähne müssen allerdings völlig gesund sein. Bereits ein kleiner unbehandelter Kariesschaden oder eine defekte Füllung kann zur Folge haben, dass das Bleichmittel unkontrolliert in den Zahn eindringt und weitere Schäden verursacht. Ebenso ist von einem Bleaching abzuraten bei überempfindlichen Zähnen oder wenn der Zahnschmelz große Risse aufweist. Bei Jugendlichen ist eine Aufhellung u. U. problematisch, da der „Zahnnerv“ ihrer Zähne noch sehr groß ist. Schwangere sollten wegen ihres empfindlicheren Zahnfleisches vorsichtshalber auf ein Bleaching verzichten.

Hat ein Bleaching Nebenwirkungen?
Durch die Behandlung kann es vorübergehend zu einer erhöhten Empfindlichkeit der Zahnhälse kommen. Ein Fluorid-Gel aus der Apotheke schafft hier meist schnell Abhilfe. Beim Home-Bleaching muss dann eventuell die Tragedauer der Zahnschiene verkürzt werden. In jedem Fall sollte der Zahnarzt zu Rate gezogen werden.

Macht Bleaching auch Kronen und Füllungen heller?
Nein, mit einem Bleaching kann nur die natürliche Zahnhartsubstanz aufgehellt werden. Bei vorhandenen Kronen oder Füllungen im sichtbaren Bereich kann ein Bleaching deshalb zu farblichen Disharmonien führen. Wer sich trotzdem zu einem Bleaching entschließt, sollte daher ggf. bereit sein, Füllungen bzw. Zahnersatz – farblich entsprechend angepasst – erneuern zu lassen.

Wie lange hält ein Bleaching?
Die Haltbarkeit des Bleaching-Effektes hängt unter anderem von dem angewendeten Verfahren, dem individuellem Konsumverhalten und der Zahnpflege ab. Bei regelmäßiger professioneller Zahnreinigung kann die Zahnfarbe im Idealfall bis zu mehreren Jahren halten. Unter ungünstigen Voraussetzungen – z.B. durch starkes Rauchen, häufigen Genuss von Kaffee, Rotwein oder Tee – können die Zähne aber auch schon nach einigen Monaten wieder nachdunkeln. Aus medizinischer Sicht spricht allerdings nichts dagegen, die Behandlung zu wiederholen.

Worauf sollte man nach einem Bleaching achten?
Um den Behandlungserfolg nicht zu beeinträchtigen, sollte man in den ersten 24 Stunden nach einem Office-Bleaching auf die typischen, zu Verfärbungen führenden Nahrungs- und Genussmittel wie Zigaretten, Kaffee, Tee oder Rotwein verzichten. Gleiches gilt für säurehaltige Nahrungsmittel, wie Orangensaft, die den Zahn zusätzlich belasten, indem sie Mineralien aus der Hartsubstanz heraus lösen. Bei einem Home-Bleaching ist über die gesamte Behandlungsdauer Vorsicht angebracht und der Konsum der o. g. Produkte weitestgehend zu reduzieren.

Wie gut sind freiverkäufliche Bleichmittel aus der Drogerie?
Von einem „Do-it-yourself“-Bleaching ist grundsätzlich abzuraten. Ungenaue Dosierung und schlecht sitzende Universalschienen, aus denen das Bleichmittel beim Einsetzen meist heraus quillt, können das Weichgewebe (Zahnfleisch, Zunge, Lippen) reizen und massive Entzündungen verursachen. Auch sind die Resultate oft nicht optimal, die Bleichwirkung nur gering.

Was taugen „Weißmacherzahnpasten“?
Entgegen einschlägiger Werbeversprechen sind diese Zahnpasten nicht in der Lage, die natürliche Zahnfarbe zu verändern bzw. in den Zahn eingelagerte Farbpigmente zu entfernen. Spezial-Zahnpasten für weißere Zähne enthalten in der Regel gröbere Putzkörper als herkömmliche Zahnpasten. Bei regelmäßiger Anwendung, vor allem aber bei einer falschen Putztechnik besteht daher die Gefahr, dass sie den Zahnschmelz „abreiben“. Weißmacherzahnpasten sollten daher – wenn überhaupt – nur gelegentlich verwendet werden, keinesfalls aber bei empfindlichen Zähnen bzw. freiliegenden Zahnhälsen.

Wie lange dauert ein „Office-Bleaching“?
Einschließlich der notwendigen professionellen Zahnreinigung vorab und der Politur nach der Aufhellung sowie der Fluoridierung dauert die Behandlung insgesamt ca. 1,5 bis 2 Stunden. In den meisten Fällen ist eine Sitzung ausreichend. Sollen die Zähne besonders stark aufgehellt werden, können bis zu 3 Behandlungssitzungen erforderlich werden.

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